
War man gerade mal 7 Spielerinnen, einige davon noch angeschlagen. Das war aber nicht der Grund warum man im ersten Satz gegen den Chemnitzer Volleyballverein IV. so einging.
Man war einfach nicht in der Lage die harten, teilweise Sprungaufgaben von Chemnitz zu parieren. So machte eine Spielerin damit 11(!) Punkte in Folge.
Überhaupt spielte die junge Mannschaft einen modernen Volleyball mit allen Komponenten wie harte Aufschläge, nur eine Zuspielerin als Läufer, Hinterfeldangriffe. Und das sehr erfolgreich, wenn man sie lässt.
Genau das versuchte Trainer Volkmar Herklotz mit Änderungen in der Aufstellung zu erreichen. Unsere Zuspielerinnen tauschten ihre Plätze. Und unsere “erfahrene” Reihe ging in der Anfangsaufstellung in die Abwehr. Das zeigte auch sofort Wirkung. Längere Aufschlagsserien ließ man nun nicht mehr zu. Zeitweise erreichte man Gleichwertigkeit, wenn auch nur meist bis Mitte der Sätze. Dann setzten sich die Chemnitzer sicher durch. Ein verdienter Sieg unseres Gegners.
Fazit: Es sind unbedingt Verbesserungen in...
der Annahme, vor allem gegen harte Aufschläge zu erarbeiten. Auch die eigenen Aufschläge waren nicht stabil. Dabei haben wir auch Spielerinnen die hart aufschlagen können. Leider kam oft beim dritten Mal ein Fehlversuch. Dies wurde unmittelbar gemeinsam nach dem Spiel analysiert.
Auch die Trainingsbeteiligung und eine Verbesserung der Trainingsarbeit (Zuschnitt auf die Bezirksklassemannschaft) wurden angesprochen.
Endstand: Chemnitzer VV 4 - SSV 1863 Sayda (25:6, 25:17, 25:18), Spielzeit 48 min Chemnitzer VV 4 - L.O. Volleys II (25:20, 25:15, 17:25, 25:18), Spielzeit 75 min
SSV Kader:
Nora Geiler(C), Nancy Richter, Carola Meyer, Emma Richter, Mandy Baldauf, Jasmin Dörge, Lenja Dörge
Bericht: Volkmar Herklotz
Fotos: Lenja Dörge


