Saydaer Wintersportler zur Wintervorbereitung im Trainingslager

Am Morgen des 01. Oktober 2016 trafen sich 17 Wintersportler und 5 Trainer und Betreuer mit Sack und Pack und Mountainbikes beladen an der Skihütte in Sayda zum Start des diesjährigen Trainingslagers. Ziel der Reise war auch in diesem Jahr das Schullandheim in Diemitz bei Rheinsberg, das uns neben einer wunderbaren Landschaft auch wieder beste Bedingungen für Sport und Freizeit bot. Die Trainer hatten wieder ein umfang- und abwechslungsreiches Trainingsprogramm vorbereitet, weil Wintersportler nun mal im Sommer (und Herbst) gemacht werden. Auf Grund des unterschiedlichen Alters der Sportler von 8 bis 18 Jahren wurden zwei Trainingsgruppen gebildet, um die bestmögliche Förderung für jedes Kind und Jugendlichen zu ermöglichen.

Der Anreisetag zeigte sich mit Dauerregen leider von seiner wettertechnisch schlechtesten Seite. Das konnte nach Ankunft jedoch die Trainingsgruppe von der traditionellen gemeinsamen Mountainbike-Tour rund um Diemitz nicht abhalten. Der Regen und die nassen Bodenverhältnisse gestalteten sich zu einer echten Herausforderung für Sportler und Material. Völlig durchnässt und verdreckt aber guter Stimmung kehrten alle abends in das Schullandheim zurück. An den drei folgenden Tagen wurden wir mit mildem und schönem Herbstwetter belohnt, so dass der Trainingsplan umgestellt und die Zeit vor allem für die besonders wetterabhängigen und technikausgerichteten Trainingseinheiten mit Skiroller und Inliner genutzt wurde. Dabei haben sich auch die neuen Skiroller gut bewährt. Trainingseinheiten im Crosslauf mit Laufübungen und Sprungschritten ergänzten den wintersporttypischen Teil des Plans. In den intensiven Trainingsstunden, die von allen Kindern und Jugendlichen mit großem Einsatz, Disziplin und Ausdauer absolviert wurden, konnten die technischen Fähigkeiten gut weiter entwickelt werden. Hier zeigten sich einmal mehr die Vorteile des Trainingslagers. Im normalen Trainingsbetrieb kann durch die weniger zur Verfügung stehende Trainingszeit eine solche Intensität des Trainings nicht erreicht werden.

Ergänzt wurden die Trainingseinheiten durch zwei schöne gemeinsame Paddeltouren von beiden Trainingsgruppen und eine Mountainbike-Tour durch das Gelände nach Wesenberg. Der Besuch des Schwimmbades in Röbel rundete das Trainingsprogramm ab. Aber auch nach dem Training hatten viele noch nicht genug vom Sport. Bei fast sommerlichen Temperaturen spielten wir am Sonntagnachmittag Beachvolleyball. Die Mutigsten stürzten sich sogar anschließend noch zum Baden in den Vilzsee. Das Thermometer zeigte dabei eine Wassertemperatur von 14 Grad. Wintersportler sind eben doch die Härtesten. Das zeigte sich auch im Frühsport, an dem sich alle Teilnehmer an vier Tagen beteiligten und der einen guten Appetit auf das Frühstück macht.

Leider ließ uns das schöne Wetter im Verlauf der Woche im Stich und so fiel eine geplante schöne Paddeltour dem Dauerregen zum Opfer. Auch eine Radtour bei Kälte und Nässe verlangte besonders von den jüngeren Sportlern alles ab. Glücklicherweise ließen sie sich ihre gute Laune durch die widrigen äußeren Umstände nicht nehmen. Einen Abend verbrachten alle Sportler bei Sportspielen, bei denen auch die Trainer und Betreuer zeigen mussten, zu was sie sportlich fähig sind. Am Dienstagabend saßen alle gemütlich am Lagerfeuer bei Knüppelteig und guten Gesprächen. Zum Schluss der Trainingswoche hatten die Trainer als Belohnung für die guten Trainingsleistungen drei Bowlingbahnen gemietet, so dass ein mannschaftsinterner Bowlingwettkampf ausgetragen wurde. Harte Wettkämpfe gab es auch außerhalb des Trainingsbetriebs am Spielbrett im Klubraum, bei dem die Besten vor allem beim Monopoly-Spiel gesucht wurden. Von den dabei aufgerufenen Summen an Spielgeld kann unser Sportverein leider nur träumen.

Zusammenfassend blicken wir mit viel Freude auf eine trainingsreiche Woche in Diemitz zurück. Alle haben ihr Bestes gegeben und mit guter Laune und Trainingsfleiß zum Erfolg beigetragen. Der tolle Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl aller Teilnehmer prägten dieses gelungene Trainingslager wesentlich. Ein großer Dank geht an alle Trainer, Betreuer und Eltern, die das gesamte Team unterstützt und diese schöne und ereignisreiche Woche ermöglicht haben.

 

Anke Krönert

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