„Pit“ bei 12. Auflage zum ersten Mal Dart-Stadtmeister 2019    

„Game on“ hieß es am 9.3.2019 in der Sport- und Begegnungsstätte Sayda. An diesem Tag hatte der Dynamo Fanclub Sayda und der SSV 1863 Sayda e.V. zur 12. Dart-Stadtmeisterschaft geladen.
Wie in den vergangenen Jahren konnten am Morgen bereits die Kinder ihren Stadtmeister ausspielen. In zwei Altersgruppen eingeteilt, warfen die Nachwuchsdarter auf die ca. 35 Zentimeter große Scheibe aus Plastik. In Spielen wie „Count up 300“, „Tripple and Double“ sowie dem allgemein bekannten „301“ zeigten sie ihre Treffsicherheit. Zur Freude des Hautorganisators Marco Leichsenring war vom siebenjährigen Kind bis zum fünfzehnjährigen Jugendlichen alles vertreten. „Wir haben hier in der SBS Sayda einiges an Platz und würden uns freuen, wenn in den nächsten Jahren noch mehr Kinder unser kostenloses Angebot mit zu spielen annehmen würden“, blickte er nach dem zweistündigen Event zurück.
Bei den jüngeren Jugendlichen setzte sich am Ende ganz knapp Kjell Ethner durch, der mit einem Gesamtpunkt mehr vor Sara Leichsenring ins „Ziel“ kam. Anton Richter wurde in der Altersklasse bis 12 Jahre Dritter.
Bei den Jugendlichen bis 15 Jahre sah es ähnlich spannend aus. Hier musste sogar ein Stechen um den Pokalsieg eingeführt werden. In diesem Ausscheidungsspiel setzte sich am Ende mit Lena Wanke ein Mädchen durch und konnte im 12. Jahr erstmals einen weiblichen Sieger hervorbringen. Im Jahr 2018 war Richard Kleinwächter noch Sieger und musste sich in diesem Jahr nach dem „Stechen“ „nur“ mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Emma Richter, die wie Lena schon einige Male mitgespielt hatte, wurde Dritte in diesem Turnier.

Gegen 17:00 Uhr ging es dann mit dem Turnier der Erwachsenen los. Der selbsterstellte Spielplan fasste wie jedes Jahr 28 Teilnehmer und die kamen an diesem Abend auch zum Einsatz.
In vier Vorrundengruppen a 7 Spieler galt es erstmals nicht Letzter in seiner Gruppe zu werden. Im Duell „301 abwärts“ wurden die jeweiligen Siege gezählt und so die Qualifikation für die Ausscheidungsspiele durchgeführt.
Platz 1 und 2 kamen direkt ins Achtelfinale und die jeweiligen Plätze 3-6 mussten in einer Zwischenrunde die fehlenden acht Teilnehmer ermitteln.
Die Verlierer dieser Duelle schieden aber nicht komplett aus, sondern spielten bis in die Abendstunden alle Plätze aus. Immerhin existiert bereits eine 11-Jahres-Gesamtwertung und da ist jeder Platz in der Jahrestabelle für den Vergleich mit seinen Freunden interessant.

Ab dem Achtelfinale müssen in den Duellen zwei Spiele gewonnen werden, um im Kampf um den Titel nicht auszuscheiden. Bereits in dieser Runde konnte der ein oder andere Favorit nicht überzeugen und musste die Segel streichen.
Ins Viertelfinale hatten es diesmal folgende Spieler geschafft:
Lucas Richter, Andreas Rodestock, Swen Walther, Andre Braun, Jörg Grösel, Philipp Dornbusch, Peter Christopher und Rekordturniersieger Mario Hanke.
Nicht mehr dabei war mit Maik Hauke der aktuelle Titelverteidiger. Gegen Philipp Dornbusch musste er in einem spannenden Match bereits im Achtelfinale als Verlierer von der Scheibe gehen. „Na klar ist man enttäuscht, aber es zeigt das die Tagesform mit entscheidend ist. Und in diesem Spiel hat Philipp verdient gewonnen“, berichtete Maik Hauke nach dem Turnier. Um so bitterer ist, dass er bis auf das Spiel im Achtelfinale kein weiteres mehr verlor.

Im ersten Duell des Viertelfinales schaffte Lucas Richter, der bereits 2008 im ersten Turnier mal im Finale stand, einen knappen 2:1-Sieg gegen Andreas Rodestock. Andre Braun, der in den letzten Jahren auch schon mal Letzter im Turnier geworden war, hatte wahrscheinlich etwas Zaubertrank eingenommen und warf in der Runde der letzten acht mit Swen Walther immerhin den Finalisten vom letzten Jahr aus dem Turnier (2:0). Jörg Grösel, der zum dritten Mal teilnahm, besiegte ebenfalls überraschend den Titelverteidigerbezwinger Philipp Dornbusch mit 1:2. „Man wird ganz schön nervös, wenn einem einige Spieler zusehen und man dieses plötzlich so kleine Feld treffen muss“, fasste Philipp nach dem Sieg im Achtelfinale noch zusammen. Dieses Jahr war für ihn aber eben eine Runde später dann Schluss. Im vierten Duell konnte man ebenfalls eine kleine Überraschung sehen. Im Duell der beiden Spieler aus dem Dynamo Fanclub Sayda konnte in diesem Jahr Peter Christopher gegen den Turnierfavoriten Mario Hanke als Sieger die Pfeile aus der Scheibe ziehen (2:0).

-> HIER die BILDER vom Turnier...


Im Halbfinale gegen 21:30 Uhr schaute man dann zuerst auf die Begegnung Jörg Grösel gegen Peter Christopher. 3 Teilnahmen von Jörg standen 6 Teilnahmen von Peter gegenüber. Mit einem deutlichen 2:0-Sieg konnte sich „Pit“, der in der Vorrunde mit Platz 6 fast schon ausgeschieden wäre, ins Finale kämpfen.
„Das Turnier hat für mich in der Vorrunde mehr als bescheiden begonnen, irgendwie konnte ich nicht die hohen Zahlen treffen und musste mich zu lange einspielen. Um so länger das Turnier dauerte konnte ich aber die ruhige Hand finden. Vielleicht hatte ich in diesem Jahr auch mal das nötige Quäntchen Glück was dazugehört um weit zu kommen“,
berichte Peter nach dem Turnier.  

Im zweiten Halbfinale lag Lucas Richter, wie schon in den drei vorangegangenen Runden bereits mit 0:1 zurück, eher er eine Aufholjagd mit der „Tripple 20“ eröffnete und so auch den Überraschungshalbfinalisten Andre Braun aus Friedebach doch noch besiegte. Auch Andre hatte aber die Chance mit einem „Matchdart“ ins Finale einzuziehen, in diesem Jahr konnte er ihn unter großem „Raunen“ im Publikum aber nicht nutzen.
Im Spiel um Platz 3 behielt wenig später Jörg Grösel die Oberhand und konnte gegen Andre Braun den Bronzeplatz erreichen.
Das Finale gegen 22:30 Uhr wurde dann wie immer von allen Spielern verfolgt. Peter Christopher holte sich den ersten Satz und sah auch im zweiten wie der Sieger aus. So leicht machte es Lucas aber seinem Fanclubkumpel nicht und holte sich Satz 2. In einem spannenden dritten Satz machte Peter Christopher schließlich mit einer 20 aus und sicherte sich in seinem ersten Dartfinale gleich seinen ersten Titel.

„Schade, dass es wieder nicht geklappt hat, aber nach zuletzt eher mäßig guten Jahren freue ich mich wieder mal im Finale gestanden zu haben. Ich gratuliere Pit und freue mich schon auf die Revanche 2019“ resümierte Lucas Richter nach dem Turnier als Vizestadtmeister.

Gegen 23.00 Uhr fand die Siegerehrung unter der Leitung von Marco Leichsenring statt. Alle Plätze wurden nochmal schnell analysiert und der ein oder andere lockere Spruch aus dem Publikum brachte Stimmung in die Zeremonie. Applaus gab es auch bei den beiden teilnehmenden Damen: Tamara Riley und Marlen Wolf, die mit Platz 22 und 20 bei 28 Teilnehmern gut mithalten konnten und einige Spiele gewannen.
Die fünf erstplatzierten Spieler erhielten dann vom Saydaer Bürgermeister Volker Krönert, der seit dem ersten Turnier 2008 die Veranstaltung privat sehr unterstützt, die Urkunden und Siegerpokale überreicht.

Stimme zum Turnier Marco Leichsenring: „Wir möchten uns bei allen bedanken, die an diesen beiden Turnieren teilgenommen haben und bei denen, die für den Auf- bzw. Abbau bereitgestanden haben. Mit Peter haben wir heute den siebten neuen Stadtmeister in zwölf Jahren geehrt. Dies beweist, dass jedes Jahr alles möglich ist. Beim Dart kann man den Sieg kaum planen. Wir laden jetzt schon alle Interessierten für 2020 wieder in die SBS ein.“ 

- Hier Weitere BILDER auf der Dynamo Fanclub Website...

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