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Das war die Jubiläumswoche

125 Jahre Wintersport in Sayda - viele Ideen und fleißige Helfer haben wieder ein weiteres Puzzleteil der Wintersportgeschichte unseres Ortes hinzugefügt

125 Jahre Geschichte des Wintersports in Sayda

konnten interessierte Gäste vom 17. bis 25 November in der Sport- und Begegnungsstätte des SSV 1863 Sayda e.V. erleben. In einer liebevoll und detailreich durch Edeltraud, Jürgen und Toralf Richter zusammengestellten Ausstellung von den Anfängen des Schneeschuhbaues in der damaligen Wagenbaufirma Arthur Müller bis hin zur neuen Technik der Loipenpräparation und der Teilnahme von Sportlern des Skiteams an den International Children’s Wintergames 2016 in Innsbruck wurden Historie und Gegenwart in Wort und Bild dargestellt. Auf den von Antonio Richter zusammengestellten Filmen vom Training aus den 70er Jahren bis zu Videoausschnitten erst kürzlich vergangener Veranstaltungen fanden sich zahlreiche Besucher wieder.

Ein volles Haus garantierte das Treffen der ehemals in Sayda trainierenden Sportler und deren Übungsleiter am Samstag. Während der  Wanderung zu den alten und neuen Sportstätten des Wintersports und der sich anschließenden Nachmittagsveranstaltung wurden viele Geschichten erzählt und Erlebnisse aus früheren Tagen hervorgekramt. Interessant war der Beitrag von Eggert Wagner über seine Erlebnisse als Kind und als Skisportler in Sayda – immer verbunden mit winterlichem Schnee.  Welch Unterschied zur heutigen Zeit ….                         

 Auch Uwe Bellmann, Thomas Weise und Jakob Winkler fanden sich unter den Gästen und wurden zu ihren früheren und derzeitigen Aufgaben im Deutschen Skiverband und beim Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden, dessen Leiter Thomas Weise ist, befragt. Eine Erinnerung an vergangene Tage weckte die Modenschau der Vereinskleidung, angefangen von den Modellen der 70er Jahre bis zur Vorstellung der aktuellen Einkleidung der Saydaer Nachwuchssportler.

Aber nicht nur die Vergangenheit war zur Jubiläumswoche ein Thema, auch die jungen Nachwuchssportler konnten sich präsentieren, so unter anderem zu einem von vor allem den Eltern und Großeltern besuchten öffentlichen Training in der Turnhalle am Buß- und Bettag und mit guter Zuschauerresonanz zur „Winterolympiade“ am Freitag, zu welcher auch Sportler der umliegenden Vereine eingeladen waren. 55 Kinder und Jugendliche aus Holzhau, Neuhausen, Voigtsdorf, Gebirge-Gelobtland und Sayda hatten großen Spaß daran, olympische Winterdisziplinen wie Bobfahren, Skeleton, Eishockey, Skispringen, Biathlon, Skilanglauf und Curling ganz ohne Schnee in der Halle zu absolvieren. Hoffen wir, dass dies nicht die Zukunft des Wintersports ist.

Kampfrichter, Eltern und aktive Sportler waren am Samstagabend eingeladen, wieder einmal ein Einwintern zu begehen. Hier wurden beispielsweise einige interessante Begebenheiten aus den früheren Jahren des Kampfrichterwesens zum Besten gegeben. Neben einem Rückblick auf wichtige Ereignisse in der Abteilung Wintersport in der jüngsten Vergangenheit wurden für ihr Engagement als Kampfrichter Ulrike Erler, Ingrid Wilke, Klaus Morsbach und Karl-Heinz Köhler von der Abteilung geehrt. Für ihre besonders langjährigen Tätigkeiten im Verein bzw. für den Skiverband Sachsen wurden Gilbert Krönert mit der Ehrennadel des Skiverbandes in Gold, Edeltraud Richter mit der Ehrennadel in Silber und Toralf Richter sowie Sven Kaltofen mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.

Nachdem am Sonntagabend die Jubiläumswoche zu Ende ging, konnte ein sehr positives Fazit gezogen werden. Mit schätzungsweise 300 Besuchern in der Sport- und Begegnungsstätte, die an den Ausstellungstagen neben dem Abstecher in die Historie auch Kaffee, Kuchen und Glühwein genießen konnten und den etwa 60 Gästen in der Turnhalle zu den Veranstaltungen des Nachwuchses wurden allen Interessierten ein kurzweiliges Programm geboten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Helfer , gleich ob bei Auf- und Abbau der Ausstellung, als Kuchenbäckerin oder Verkäuferin beim Imbiss oder als Betreuer bei der Organisation und Durchführung der Nachwuchsveranstaltungen  sowie an alle Unterstützer, die mit materiellen oder finanziellen Hilfen zum Gelingen der Jubiläumswoche beigetragen haben. Ein besonderes Dankeschön gilt der Familie Richter, die die Historie des Wintersports und damit ein Stück der Geschichte unseres Ortes aufgearbeitet und zur dauerhaften Nutzung erstellt hat.